Verteneglio, Istrien



Verteneglio

Verteneglio oder auf kroatisch Brtonigla liegt im nördlichen Teil der zweisprachigen istrischen Halbinsel und ist ein Schnittpunkt der vielen Naturen, die hier vereinigt sind. Die gelbe Lehmerde des Innenlandes, die rote Erde zur Küste hin oder an manchen Stellen fast schwarze Erde gaben dem Flecken den antiken Namen Hortus Niger. Ein fruchtbares Land und die Gemeinde die, wie Buie/Buje, auf einem Hügel auf den Resten einer alten Siedlung erbaut wurde. Prädestiniert für den Anbau guter Weine und Oliven, lohnt der Besuch das ganze Jahr über, auch um die Spezialitäten Istriens zu kosten.


aus dem Buch Die Toten vom Karst
Bei Vertenéglio bog Nicoletta links ab. Auch dieses Dörfchen hatte sich einen Platz auf einem Hügel ausgesucht, und auch hier ragte der typische Kirchturm hoch über die Dächer hinaus.

aus dem Buch Die Toten vom Karst
Ende November machten nur noch wenige Triestiner kulina- rische Ausflüge nach Istrien. Lediglich drei Tische waren in dem kleinen Restaurant besetzt, dessen vorderer Teil die blanken Karststeine an den Wänden zeigte und wo schwere alte Deckenbalken sich durch den Raum zogen. Sie wählten einen Tisch im hinteren Teil, in einer Nische mit einem einzigen Tisch. Der Wirt hatte sie in Italienisch begrüßt und gleich eine Flasche Malvasia und Wasser auf den Tisch gestellt. Proteo Laurenti fragte nach Rotwein, was offenbar eine Sünde war.
»Trinken Sie die Malvasia!« sagte der Wirt streng, und seine großen, roten Ohren bewegten sich tatsächlich. »Einen besseren Wein finden Sie nicht. Es ist die beste, die Sie je ge- trunken haben. Unsere Roten halten da nicht mit. Istrische Malvasia. Probieren Sie. Ich tausche ihn gerne um, wenn er ihnen nicht behagt. Aber probieren Sie.«


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