Tram di Opicina, Triest



Seit dem 9. September 1902 verbindet die alte Standseilbahn die Stadt am Meer mit dem Vorort Opicina auf dem Karst und überwindet dabei auf der zwanzigminütigen Fahrt 336 Höhenmeter. Im unteren Bereich wird sie wegen der extremen Steigung von der bergab fahrenden Bahn über ein Standseil geschleppt. Sie ist ein Symbol der Stadt und wird von ihren Einwohnern geliebt. Zahlreiche Volkslieder sind der Tram d’Opcina gewidmet und ihren Eigenheiten, Unfällen oder dem Bordpersonal. Eine Fahrt mit der Bahn öffnet spektakuläre Ausblicke und gute Weiterverbindungen für einen Ausflug auf dem Karst oder zu einer Reihe von Spazierwegen mit herrlicher Aussicht auf den tief unten liegenden Golf von Triest.

Im Roman Totentanz ereignet sich ein rasender Showdown in der Bahn.

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Das Poltern, das er alle zwanzig Minuten von der anderen Seite der hohen Mauer vernahm, kam von einem Kabel, das die beiden Züge der Tram di Opicina miteinander verband, um an diesem steilen Stück die Kraft der abwährts fahrenden Wagen für die der Gegenrichtung zu nutzen. Als die Linie vor hundert Jahren eingeweiht wurde, war der Hang noch nahezu unbebaut, aber bald errichteten betuchte Triestiner ihre herrschaftlichen Villen in der Via Virgilio und der Via di Romagna. Für die Anwohner ist das Geräusch des Kabels zur Normalität geworden. Sie bemerken nur noch, wenn die Trambahn aus irgendeinem Grund länger nicht fährt. Dann irritiert die Stille.


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