Cimitero Austroungarico di Aurisina



Auf zahlreichen österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhöfen, wie dem beim Dorf Aurisina (Nabrežina auf slowenisch) auf dem Karst wurden die sterblichen Überreste von Gefallenen des Ersten Weltkriegs beigesetzt. Dieser Krieg begann im Königreich Italien, im Gegensatz zum Rest Europas und dem damals noch habsburgischen Triest, erst mit dem Kriegseintritt von 1915. 1914 erreichten die Särge des in Sarajewo ermordeten Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau Sofia mit dem Schiff Viribus Unitis die Stadt Triest und wurden von dort mit der Eisenbahn nach Wien gebracht. Die Front des Ersten Weltkriegs verlief nicht weit vom Soldatenfriedhof bei Aurisina bereits auf dem Monte Ermada, dem Sabotino und entlang des Isonzo.


aus dem Buch Im eigenen Schatten
Die Bewohner dei Gemeinde Aurisina auf dem Karst worden unsanft geweckt. Um sechs Uhr und vierzehn Minuten zerriss der Knall einer Explosion den friedlichen Morgen, ein Feuerball stand am Himmel. Die qualmenden Trümmer der Maschine hagelten auf den österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhof, wo in einer Doline die Gebeine Gefallener des Ersten Weltkriegs bestattet waren.


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